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Medizininformatik

Anthropomatik in der Medizin manifestiert sich in intelligenten Systemen, die einen Arzt bei Diagnostik und Therapie organischer Erkrankungen mit modellbasierten Prognosen unterstützen.

Klinische Ärzte sehen sich oft mit dem Problem konfrontiert, potenziell krankhafte Veränderungen im menschlichen Körper erkennen und ihre Auswirkung auf den gesamten Organismus prognostizieren zu müssen. Ebenso müssen Erfolg und Risiken unterschiedlicher Therapieoptionen vorausgesagt und bewertet werden. Erfahrung ist dabei von großer Bedeutung, stößt aber bei komplexen Krankheitsbildern an Grenzen. Rechnerbasierte Simulationen können einen wesentlichen Beitrag zur Beurteilung liefern, indem sie die heutzutage oft riesigen Datenmengen, die über einen Patienten vorliegen, mit physikalischen Modellen oder empirischen Wissensbanken verbinden und Prognosen berechnen.

Steht eine chirurgische Intervention an, helfen die Simulationen, den Eingriff exakt zu planen. Schließlich wird der Chirurg auch während der Operation unterstützt, indem laufend Daten über den Operationsverlauf, beispielsweise die Bilder eines Endoskops, erfasst und mit dem Plan abgeglichen werden. Potenzielle Komplikationen können so rechtzeitig erkannt und vermieden werden.

Schwerpunkt der Forschungsgruppe ist die Entwicklung mathematischer Modelle von humanem Weichgewebe und von Blutströmungen sowie die medizinische Bildverarbeitung. Darauf aufbauend entstehen Softwaresysteme, die sowohl den Erkenntnisgewinn in der Medizin fördern als auch die patientenindividuelle Diagnostik und Therapie unterstützen. 

Mitarbeiter

Medizingruppe

 

Chirurgische Assistenzsysteme

Chirurgische Assistenzsysteme zielen auf eine Verbesserung der Operationsqualität und eine Minimierung der chirurgischen Belastung ab. Die Gruppe  befasst sich mit der Konzeption und Entwicklung einzelner Komponenten für ein chirurgisches Assistenzsystem.

 

Mehr Informationen Ansprechpartner: Dr.-Ing. Stefanie Speidel
   
 

Kardiovaskuläre Diagnostik

Blutfluss und Blutdruck sind die zentralen Größen der Kreislaufdynamik, aus deren räumlichem und zeitlichem Verlauf sich bei zahlreichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wichtige Erkenntnisse gewinnen lassen. Der Forschungsschwerpunkt Kardiovaskuläre Diagnostik befasst sich mit der Messung, Berechnung und Auswertung der Kreislaufdynamik.

Mehr Informationen Ansprechpartner: Dr.-Ing. Roland Unterhinninghofen
   

Projekte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschungsgruppe Medizininformatik in mehreren Projekten. Von besonderer Bedeutung ist der SFB/TRR 125 "Cognition-Guided Surgery" und das Graduiertenkolleg 1126 "Intelligente Chirurgie". Weiterhin unterstützt die Klaus Tschira Stiftung aktuelle Arbeiten von gesellschaftlicher Relevanz. 

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Publikationen

Die Gruppen sind regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen vertreten. Forschungsergebnisse werden zudem in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

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